
Rihanna © Universal Music
Mit dem Werbespot für Nivea war die Sängerin auch ins Beauty-Business eingestiegen. Begleitet wurde das Nivea-Jubiläum von weltweiten Events. Beiersdorf war damals stolz und zufrieden mit der Entscheidung mit Rihanna jemanden gewonnen zu haben für die Jubiläumskampagne, der vor allem junge Menschen anspricht.
Knapp ein Jahr später, der alte Chef und zwei weitere Vorstände, sowie auch Manager der Ebene darunter sind weg, ist Rihanna für den Beiersdorf-Konzern offenbar nicht mehr tragbar. Der neue Konzernchef Stefan Heidenreich versteht nicht, wie man die Marke Nivea mit der RnB-Sängerin in Verbindung bringen konnte. In dessen “Blue Agenda” passt die rassige aus Barbados stammende Sängerin nicht, so dass Heidenreich angeblich in Zukunft auf eine Zusammenarbeit mit ihr verzichten möchte. Eine Entscheidung soll noch in den nächsten Wochen getroffen werden.
“Nivea” sei eine Marke, die für bestimmte Werte steht wie Zuverlässigkeit, Vertrauen und Familie. Diese Werte passen mit dem was Rihanna verkörpert nicht zusammen. Sie steht auf wilde Partys, auf heiße Outfits und auch auf anzügliche Songtexte. Außerdem veröffentlicht die 24jährige auf Internet-Plattformen gerne Bilder von sich selbst in offenherzigen Posen.
Zudem erzeugt die Sängerin des Öfteren negative Schlagzeilen um ihre ehemalige Beziehung mit Chris Brown. Somit ist das Image von Nivea mit Rihanna nicht weiter kompatibel.
Man darf gespannt sein, wer das neue Nivea-Gesicht wird.